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Karte der oberflächennahen Rohstoffe der Bundesrepublik Deutschland 1 : 200 000 (KOR 200)


Karte der oberflächennahen Rohstoffe der Bundesrepublik Deutschland 1 : 200.000 (KOR), Bearbeitungsstand 09/2011

Die Karte oberflächennaher Rohstoffe 1:200.000 (KOR 200) ist ein Kartenwerk, das gemeinsam von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe und den Staatlichen Geologischen Diensten der Länder (SGD) im Auftrag des Bundesministers für Wirtschaft auf Beschluss der Länderwirtschafts¬minister vom 22. Juni 1984 erarbeitet wird.

 

Das Kartenwerk folgt dem Blattschnitt der topographischen Übersichtskarte 1:200.000 (TÜK 200) und besteht aus 55 Kartenblättern mit jeweils einem Erläuterungsheft.

 

In der Karte der oberflächennahen Rohstoffe 1 : 200 000 sind diejenigen mineralischen Rohstoffe dargestellt, die üblicherweise im Tagebau bzw. an oder nahe der Erdoberfläche gewonnen werden. Im Besonderen sind dies Industrieminerale, Steine und Erden, Torfe, Braunkohle, Ölschiefer und Solen.

 

Zusätzlich zu den umgrenzten, je nach Rohstoff farblich unterschiedlich dargestellten Lagerstätten- bzw. Rohstoffflächen sind auf der Karte "Abbaustellen" (=Betriebe) bzw. "Schwerpunkte mehrerer Abbaustellen" mit je einem Symbol dargestellt.

Die Eintragungen in der Karte werden ergänzt durch Texterläuterungen. Der Text ist gegliedert in:

 

  • Einführung
  • Beschreibung der Lagerstätten und Vorkommen nutzbarer Gesteine
  • Rohstoffwirtschaftliche Bewertung der Lagerstätten und Vorkommen oberflächennaher Rohstoffe im Blattgebiet
  • Verwertungsmöglichkeiten der im Blattgebiet vorkommenden nutzbaren Gesteine
  • Schriftenverzeichnis
  • Anhang (u. a. mit Generallegende und Blattübersicht)

 

Weitere Informationen finden Sie auf der homepage der BGR.


Ausschnitt aus der KOR 200, Blatt CC8710 Freiburg-Süd

Legende:

1.00 Malsburggranit und Mambacher Granit im Raum Malsburg-Marzell - Sallneck - Tegernau - Wieslet

1.05 Granitporphyr in Gängen bei Häusern, Bad Sulzburg und Detzeln

7.20 Kalk- und Kalkmergelsteine des Mittleren Jura (Hauptrogenstein) bei Munzingen sowie in den Räumen Ehrenkirchen - Ebringen und Müllheim - Kandern

7.21 Kalk- und Mergelsteine des Oberen Jura im Raum Efringen-Kirchen - Lörrach - Kandern

10.90 Pleistozäne und holozäne Kiese und Sande am südlichen Oberrhein

11.00 Ton- und Schluffsteine des Oberrotliegend im Raum Kandern - Schopfheim

11.20 Mitteljurassischer Opalinuston südlich Freiburg sowie in den Räumen Kandern - Feldberg, Tiengen - Erzingen und Blumberg - Geisingen

11.21 Mitteljurassischer Callovium-Ton und oberjurassischer Renggeri-Ton im Raum Müllheim - Kandern

11.41 Pliozäne Heubergschotter bei Kandern

11.91 Rißzeitliche glazilimnische Tone und Schluffe in der Klettgaurinne im Raum Geißingen - Erzingen und bei Kandern