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Nach dem Zweiten Weltkrieg

1945  Nach Kriegsende wird das Reichsoberbergamt Karlsruhe aufgelöst und seine Zuständigkeiten dem Badischen Finanz- und Wirtschaftsministerium in Karlsruhe (amerik. Zone) mit Außenstelle in Freiburg (franz. Zone) übertragen. Gleichzeitig erfolgt die Auflösung der Reichsbergämter und Gründung eines Bergamts in Karlsruhe mit Außenstelle in Freiburg, die am 2. Januar 1946 in Bergamt Freiburg umbenannt wurde. Im nordwürttembergischen Landesteil wird unter der Leitung des Innenministeriums ein Bergamt in Kochendorf errichtet.
1952 Nach der Gründung des Landes Baden-Württemberg wird in Freiburg wieder ein Oberbergamt gegründet. Ihm werden die Bergämter Freiburg, Karlsruhe und Kochendorf unterstellt.
1954  Auflösung des Bergamts Karlsruhe und Übertragung der Zuständigkeiten auf das Bergamt Heilbronn, das 1953 von Kochendorf nach Heilbronn verlegt wurde.
1968  Aufhebung des Oberbergamts in Freiburg und Übertragung der Aufgaben auf das Wirtschaftsministerium in Stuttgart. Im gleichen Jahr wird auch das Bergamt Heilbronn aufgelöst und die Zuständigkeiten auf das Bergamt Freiburg übertragen. Im Rahmen der 1. Verwaltungsreform erfolgte damit die Abschaffung des dreistufigen Verwaltungsaufbaus in der baden-württembergisches Bergverwaltung. Unter der Ministerialebene gab es fortan nur noch das Bergamt Freiburg, das später in Bergamt Baden-Württemberg umbenannt wurde.
1973  Umbenennung des Bergamtes Baden-Württemberg in Landesbergamt Baden-Württemberg mit gleichzeitiger Rückübertragung von Zuständigkeiten des früheren Oberbergamts.
1975  Einbeziehung der Hohlraumbauten wie Tunnel, Kavernen- und Stollenbau in das Bergrecht und damit in die Aufsicht der Freiburger Bergbehörde.
1978  Dem Landesbergamt wird die Zuständigkeit für die Aufsicht bei Berg- und Seilbahnen des öffentlichen Verkehrs übertragen. 
1980  Der Bundestag verabschiedet am 13. April 1980 das Bundesberggesetz. Es wird im Bundesgesetzblatt Teil I S. 1310 veröffentlicht. Die Berggesetze der Länder werden dadurch aufgehoben.
1982  Nach Inkrafttreten des Bundesberggesetzes erhält das Landesbergamt fast alle Zuständigkeiten für die Ausführung des Bergrechts. 
1989  Das Wirtschaftsministerium in Stuttgart delegiert an das Landesbergamt seine Zuständigkeit beim Bau und der Überwachung von Gashochdruckleitungen, soweit sie der öffentlichen Versorgung dienen und mit mehr als 16 bar Überdruck betrieben werden. 
1994  Dem Landesbergamt wird die Zuständigkeit für stillgelegte untertägige Bergwerke, Bohrungen sowie künstliche Hohlräume im Rahmen der Gefahrenabwehr nach Polizeirecht übertragen.
1995  Durch das Gesetz zur Umsetzung der Bahnstrukturreform und der Verabschiedung eines Landesseilbahngesetzes wird das Landesbergamt mit der Erfassung von Unfällen und Auswertung von Prüfberichten im Zusammenhang mit dem Betrieb von Schleppliften und Vergnügungsbahnen beauftragt. 
1998  Das Landesbergamt wird aufgelöst und mit dem Geologischen Landesamt fusioniert. Im ab 01.07.1998 neugegründeten Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau führt die Abteilung 5 die Bezeichnung "Landesbergdirektion".