Français
English


Home Impressum Sitemap  

PROBLEMLÖSUNG

Methodik


Herangehensweise zur Problemlösung
  • Die Abbildung zeigt, wie aus vorhandenen GeoLa-Themen und Themen der Wasserwirtschaft die Eignung zur Anlage von Erdwärmesonden abgeschätzt werden kann.
  • Für die hydrogeologische Beurteilung werden die Themen Hydrogeologische Einheiten (OA 4600), die vorliegenden Schichtlagerungskarten wichtiger Trennschichten (OA 4800 und OA 2400) und evt. enthaltener Tektonik (OA 2300) sowie das Geprüfte Bohrkataster (OA 1100) herangezogen.
  • Für die wasserwirtschaftliche Beurteilung werden von der Wasserwirtschaftsverwaltung die Wasserschutz-, bzw. Heilquellenschutzgebiete verwendet. 
  • Die Gesamtbeurteilung ergibt sich aus der Überlagerung der beiden. 

 

Hydrogeologische Beurteilung


Top des Oberen Muschelkalks (+ 20m Sicherheitsabstand)
  • Für die hydrogeologische Beurteilung werden insbesondere die vorliegenden Schichtlagerungskarten der wichtigen Trennschichten betrachtet (OA-Nr. 4800).
  • Im vorliegenden Fall stellt die Schichtlagerungskarte die räumliche Verteilung der Höhenlage der Grenzschicht Unterkeuper/Oberer Muschelkalk (inklusive 20 m Sicherheitsabstand) dar und erlaubt in Verbindung mit der Geländehöhe vor Ort die Festlegung der Teufe, bis zu der gebohrt werden darf.
  • Am geplanten Standort 4 ergibt sich bei einer Geländehöhe von 160 m ü NN und der aus der Schichtlagerungskarte abgeleiteten Höhe von 120 m ü NN eine maximal mögliche Bohrtiefe von 40 m. Die geplante Erdwärmesonde ist nur bis zu einer Teufe von 40 m und nicht wie geplant 60 m unproblematisch.
  • Die geplanten Standorte 1 und 2 sind aus hydrogeologischer Sicht unbedenklich.
  • Das Geprüfte Bohrkataster kann herangezogen werden, falls die geplanten Anlagen in unmittelbarer Nachbarschaft der dort beschriebenen Bohrungen liegen.

Wasserwitschaftliche Beurteilung


Wasserschutz- und Heilquellenschutzgebiete
  • Für die wasserwirtschaftliche Beurteilung werden die Wasserschutz- und Heilquellenschutzgebiete herangezogen, in denen der Bau von Erdwärmesonden in der Regel untersagt ist.
  • Im vorliegenden Fall befindet sich der Standort 2 innerhalb der Zone III A eines Wasserschutzgebiets. Obwohl der Standort 2 im Bezug auf den hydrogeologischen Untergrund unproblematisch wäre, ist die Anlage der Erdwärmesonde hier untersagt.
  • Die anderen Standorte sind aus wasserwirtschaftlicher Sicht unbedenklich.